Hinduismus: viele Gottheiten, ein göttlicher Grund
Im Hinduismus gibt es viele Gottheiten. Viele Hindus sehen dahinter einen einzigen göttlichen Grund.
Das lernst du heute
- Ich beschreibe, wie Hindus von Gott und Gottheiten sprechen.
- Ich nenne Brahman, Trimurti und heilige Schriften.
- Ich unterscheide Selbst- und Fremdbild des Hinduismus.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Ein Gott, drei Religionen
Der Hinduismus ist eine der ältesten Religionen der Welt. Er entstand in Indien und hat keinen Gründer. Heute gehören ihm weltweit etwa 1,2 Milliarden Menschen an.
Viele Hindus verehren viele Gottheiten. Von außen wirkt das wie Vielgötterei. Hindus selbst sagen oft etwas anderes: Hinter allen Gottheiten steht ein göttlicher Grund. Er heißt Brahman. Man kann ihn nicht greifen, aber er ist in allem.
Die Gottheiten zeigen Seiten dieses göttlichen Grundes. Brahma gilt als Schöpfer. Vishnu gilt als Bewahrer. Shiva gilt als Zerstörer und Erneuerer. Zusammen heißen sie Trimurti, das bedeutet „Dreigestalt“. Viele Hindus verehren aber vor allem eine Gottheit, zum Beispiel Vishnu, Shiva oder die Göttin Devi. Krishna und Rama gelten als Erscheinungsformen von Vishnu auf der Erde.
Heilige Schriften sind unter anderem die Veden und die Bhagavadgita. Im Alltag beten viele Hindus an einem kleinen Altar zu Hause. Sie besuchen auch Tempel und bringen Gaben.
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Brahman | der eine göttliche Grund hinter allem |
| Trimurti | „Dreigestalt“: Brahma, Vishnu, Shiva |
| Veden | sehr alte heilige Schriften |
| Bhagavadgita | bekannter Text, in dem Krishna einen Krieger belehrt |
Von außen und von innen
- Von außen: Viele Figuren und Bilder. Eindruck: Vielgötterei.
- Von innen: Viele Hindus sagen, alle Gottheiten zeigen Seiten des einen göttlichen Grundes.
- Wichtig: Beide Sichtweisen benennen, aber das Selbstverständnis ernst nehmen.
- Ergebnis: „Viele Gottheiten, ein göttlicher Grund“ ist ein Selbstbild vieler Hindus.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Der Hinduismus kennt viele Gottheiten.
Viele Hindus sagen: Dahinter steht ein göttlicher Grund.
Er heißt Brahman.
Ein Beispiel
Man kann das mit Licht vergleichen. Ein Prisma zeigt viele Farben. Das Licht ist aber dasselbe. So sehen viele Hindus die Gottheiten: viele Formen, ein Grund.
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt: Selbst- und Fremdbild unterscheiden
- Lies die Aussage.
- Frage: Sagt das ein Hindu über sich selbst oder jemand von außen?
- Ordne sie dem Selbstbild oder dem Fremdbild zu.
- Prüfe, ob das Selbstbild ernst genommen wird.
Mit einem Bild erklärt
| Sicht | Beispiel |
|---|---|
| Fremdbild | „Das sind viele Götter.“ |
| Selbstbild | „Alle Gottheiten zeigen den einen göttlichen Grund.“ |
| Trimurti | Brahma, Vishnu, Shiva |
Zur Grundlage zurück
- Ein Gott, drei Religionen – Hier siehst du, wie Juden, Christen und Muslime von dem einen Gott sprechen.
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Zeig mir den ersten Schritt
Denke an das, was hinter allen Gottheiten steht.
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Lösung: der eine göttliche Grund hinter allem
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Frage: Was sagen Hindus selbst?
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Lösung: Die vielen Gottheiten zeigen Seiten des einen göttlichen Grundes.
Tipp: Wenn du über eine Religion sprichst, frage zuerst: Wie sagen die Menschen dieser Religion es selbst?
Merksatz: Viele Hindus sagen: Viele Gottheiten zeigen Seiten des einen göttlichen Grundes, Brahman.
Typischer Fehler: Man hört oft: „Hindus beten zu tausend Göttern.“ Das ist das Fremdbild. Viele Hindus beschreiben es anders und sprechen von dem einen göttlichen Grund.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Vishnu
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: sehr alte heilige Schriften
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Lösung: wie andere eine Religion sehen
Geschafft
Im Hinduismus gibt es viele Gottheiten. Viele Hindus sehen sie als Seiten des einen göttlichen Grundes, Brahman. Heilige Schriften sind die Veden und die Bhagavadgita.
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