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Katholische Religion

Interreligiöser Dialog: Chancen und Grenzen

Dialog zwischen Religionen fördert Frieden, hat aber auch Grenzen.

  • ca. 12 Minuten
  • Klasse 8
  • Niveau: Plus

Das lernst du heute

  • Ich kann erklären, was interreligiöser Dialog ist.
  • Ich kann Chancen und Grenzen nennen.
  • Ich kann erörtern, warum Dialog für das Zusammenleben wichtig ist.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Respektvoll miteinander leben

Interreligiöser Dialog heißt, dass Menschen verschiedener Religionen miteinander sprechen. Sie wollen einander kennenlernen, Vorurteile abbauen und gemeinsam handeln. Das Zweite Vatikanische Konzil hat 1965 in Nostra aetate den Dialog gefördert. 1986 lud Papst Johannes Paul II. Vertreter der Religionen zum Friedensgebet nach Assisi. Dialog gibt es auch mit Religionen, die in Asien entstanden sind. Der Hinduismus wuchs in Indien über Jahrtausende und hat keinen einzelnen Gründer. Der Buddhismus geht auf Siddhartha Gautama zurück, den Buddha. Er lebte vor etwa 2500 Jahren in Indien. Heute gibt es Gesprächskreise, gemeinsame Gedenkfeiern und Projekte in Schulen und Stadtteilen. Chancen sind: Vertrauen wächst, Vorurteile sinken, Menschen helfen gemeinsam. Grenzen sind: Manche Fragen bleiben unterschiedlich, zum Beispiel wer Jesus ist. Dialog heißt nicht, dass alle dasselbe glauben müssen. Er verlangt Ehrlichkeit, Respekt und Zuhören. Nicht jeder möchte oder kann daran teilnehmen.

Zuhören → Verstehen → Vorurteile abbauen → gemeinsam handeln
Wege des Dialogs.

Dialog beurteilen

  1. Nenne Chancen.
  2. Nenne Grenzen.
  3. Prüfe ein Beispiel.
  4. Begründe dein Urteil.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Menschen sprechen miteinander.

Sie hören zu.

Sie handeln zusammen.

Ein Beispiel

Beispiel

Zwei Schulklassen machen ein Projekt für Frieden. Dabei lernen sie Religionen und Menschen kennen. Das ist Dialog.

Schritt für Schritt

So beurteilst du Dialog.

  1. Nenne das Ziel.
  2. Nenne Chancen.
  3. Nenne Grenzen.
  4. Fälle ein Urteil.

Mit einem Bild erklärt

ChancenGrenzen
Vertrauen wächstUnterschiede bleiben
Vorurteile sinkenNicht alle sind bereit
Gemeinsames HandelnManche Fragen sind offen

Zur Grundlage zurück

Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was ist interreligiöser Dialog?
Zeig mir den ersten Schritt

Denke an Zuhören und Verstehen.

Lösung ansehen

Lösung: Gespräch zwischen Menschen verschiedener Religionen

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Was gehört zu einer Chance des Dialogs?
Zeig mir den ersten Schritt

Denke an Begegnung.

Lösung ansehen

Lösung: Abbau von Vorurteilen

Tipp: Bei Fragen nach deiner Haltung gibt es kein Richtig oder Falsch. Begründe sie.

Merksatz: Interreligiöser Dialog fördert Frieden und Verständnis. Er hat Grenzen, weil Unterschiede bleiben.

Typischer Fehler: Man meint, Dialog heiße, alles gleich zu machen. Er verlangt Ehrlichkeit und Respekt.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was ist eine Grenze des Dialogs?
Lösung ansehen

Lösung: Manche Glaubensfragen bleiben verschieden.

Frage 2 Dialog heißt, dass alle dasselbe glauben müssen.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 3 1986 fand ein Friedensgebet der Religionen in Assisi statt.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 4 Was verlangt ein guter Dialog?
Lösung ansehen

Lösung: Ehrlichkeit und Respekt

Geschafft

Dialog heißt Zuhören, Verstehen und gemeinsam Handeln. Unterschiede bleiben benannt.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Judentum, Christentum, Islam – Dialog

Kurz erklärt, 44 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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