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Katholische Religion

Ökumene: Chancen und Schwierigkeiten

Ökumene hat Fortschritte gemacht. Es gibt aber ungelöste Fragen.

  • ca. 12 Minuten
  • Klasse 8
  • Niveau: Plus

Das lernst du heute

  • Ich kann ökumenische Schritte nennen.
  • Ich kann Schwierigkeiten benennen.
  • Ich kann Perspektiven für die Zusammenarbeit beurteilen.

Im 20. Jahrhundert wuchs der Wunsch nach Einheit. 1948 wurde der Ökumenische Rat der Kirchen gegründet. Das Zweite Vatikanische Konzil von 1962 bis 1965 öffnete die katholische Kirche für die Ökumene. 1999 unterzeichneten der Lutherische Weltbund und die katholische Kirche in Augsburg eine gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre. Darin erklärten sie, dass der alte Streit um die Gnade die Kirchen nicht mehr trennt. Die gegenseitigen Verurteilungen aus dem 16. Jahrhundert treffen die heutige Lehre des anderen nicht mehr. Es bleiben Fragen. Die Konfessionen verstehen das Amt und das Abendmahl verschieden. Auch die gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie ist nicht überall möglich. Manche wünschen sich schnellere Schritte, andere warnen vor Unklarheit. Chancen sind gemeinsame Gottesdienste, soziale Projekte und Zeugnis für Frieden.

1948 ÖRK → 1962–65 Konzil → 1999 gemeinsame Erklärung → offen: Amt und Abendmahl
Schritte der Ökumene.

Ökumene beurteilen

  1. Nenne einen Fortschritt.
  2. Nenne eine Schwierigkeit.
  3. Nenne eine Perspektive.
  4. Begründe dein Urteil.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Die Kirchen sprechen miteinander.

Sie arbeiten zusammen.

Nicht alles ist gelöst.

Ein Beispiel

Beispiel

Zwei Vereine arbeiten zusammen. Sie teilen vieles. Bei manchen Regeln sind sie noch verschiedener Meinung.

Schritt für Schritt

So beurteilst du Ökumene.

  1. Nenne Chancen.
  2. Nenne Schwierigkeiten.
  3. Wäge ab.
  4. Formuliere ein Urteil.

Mit einem Bild erklärt

SchrittJahr / Thema
Ökumenischer Rat der Kirchen1948
Zweites Vatikanisches Konzil1962 bis 1965
Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigung1999
Ungelöste FragenAmt, Abendmahl
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Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Wann wurde der Ökumenische Rat der Kirchen gegründet?
Zeig mir den ersten Schritt

Es war nach dem Zweiten Weltkrieg.

Lösung ansehen

Lösung: 1948

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Was sagte die gemeinsame Erklärung von 1999?
Zeig mir den ersten Schritt

Es ging um die Rechtfertigung.

Lösung ansehen

Lösung: Der alte Streit um Gnade trennt die Kirchen nicht mehr.

Tipp: Bei Fragen nach der Zukunft der Ökumene gibt es keine einzige richtige Antwort. Begründe deine Sicht.

Merksatz: Die Ökumene hat Fortschritte gemacht. Offen sind vor allem Fragen zu Amt und Abendmahl.

Typischer Fehler: Man meint, die Kirchen wollten sich nicht einigen. Es gibt aber echte Fragen, die sie ernst nehmen.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was ist eine bleibende Schwierigkeit?
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Lösung: Verständnis von Amt und Abendmahl

Frage 2 Das Zweite Vatikanische Konzil öffnete die katholische Kirche für die Ökumene.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Alle Fragen der Ökumene sind gelöst.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 4 Was ist eine Chance der Ökumene?
Lösung ansehen

Lösung: Gemeinsame soziale Projekte

Geschafft

Ökumene bringt Fortschritte wie die gemeinsame Erklärung von 1999. Schwierig bleiben Amt und Abendmahl.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Reformation und Ökumene

Kurz erklärt, 44 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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