Karma, Wiedergeburt und Erlösung im Hinduismus
Im Hinduismus gibt es den Kreislauf der Wiedergeburt. Karma bestimmt das nächste Leben, Moksha beendet den Kreislauf.
Das lernst du heute
- Ich erkläre Samsara, Karma und Moksha.
- Ich nenne Wege zur Erlösung.
- Ich beschreibe, was das für die Lebensgestaltung bedeuten kann.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Hinduismus: viele Gottheiten, ein göttlicher Grund
Viele Hindus glauben an einen Kreislauf von Geburt, Tod und neuer Geburt. Er heißt Samsara. Der innere Kern eines Menschen heißt Atman. Nach diesem Glauben stirbt er nicht mit dem Körper. Er wird in einem neuen Leben wiedergeboren.
Wie das neue Leben wird, hängt vom Karma ab. Karma bedeutet „Handlung“. Gemeint sind Taten und ihre Folgen. Gutes Handeln hat gute Folgen. Schlechtes Handeln hat schlechte Folgen. Das gilt über ein einzelnes Leben hinaus.
Das Ziel ist die Befreiung aus dem Kreislauf. Sie heißt Moksha. Nach vielen Lehren vereint sich der Atman dann mit dem göttlichen Grund. Es gibt mehrere Wege dorthin: Wissen und Einsicht, selbstloses Handeln und liebende Hingabe an eine Gottheit. Die Hingabe heißt Bhakti. Auch Yoga und Meditation können dazu gehören.
Dharma nennt man die Ordnung und die Pflichten, nach denen man leben soll. Zur Geschichte Indiens gehört auch das Kastenwesen. Es ordnet Menschen nach der Geburt. Benachteiligung wegen der Kaste ist in Indien heute gesetzlich verboten. In der Gesellschaft wirkt sie aber teilweise nach. Auch viele Hindus kritisieren das.
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Samsara | Kreislauf von Geburt, Tod und neuer Geburt |
| Karma | Handlungen und ihre Folgen |
| Atman | der innere Kern eines Menschen |
| Moksha | Befreiung aus dem Kreislauf |
| Dharma | Ordnung und Pflichten |
Karma in einer Kette
- Eine Handlung: Jemand hilft einem Nachbarn.
- Folge: Nach hinduistischem Glauben entsteht gutes Karma.
- Wirkung: Das nächste Leben kann günstiger werden.
- Ziel: Am Ende steht Moksha, die Befreiung aus dem Kreislauf.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Viele Hindus glauben: Wir werden wiedergeboren.
Die Taten bestimmen das neue Leben.
Das Ziel ist die Befreiung.
Ein Beispiel
Ein Vergleich: Wer Samen sät, erntet später die Pflanze. Im Hinduismus gilt: Taten sind wie Samen. Ihre Folgen kommen später.
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt: den Kreislauf erklären
- Nenne den Kreislauf: Samsara.
- Erkläre, was das nächste Leben bestimmt: Karma.
- Nenne das Ziel: Moksha.
- Nenne einen Weg zum Ziel, zum Beispiel Bhakti.
Mit einem Bild erklärt
| Schritt | Begriff |
|---|---|
| 1 | Geburt und Tod im Kreislauf (Samsara) |
| 2 | Taten wirken (Karma) |
| 3 | neues Leben |
| 4 | Befreiung (Moksha) |
Zur Grundlage zurück
- Hinduismus: viele Gottheiten, ein göttlicher Grund – Hier lernst du Brahman und die Gottheiten kennen.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Das Wort bedeutet „Handlung“.
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Lösung: Handlungen und ihre Folgen
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Denke an das Ziel.
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Lösung: die Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburt
Tipp: Merke dir die Reihenfolge: Handlung (Karma), neues Leben (Samsara), Befreiung (Moksha).
Merksatz: Karma bestimmt nach hinduistischem Glauben das nächste Leben. Moksha beendet den Kreislauf von Samsara.
Typischer Fehler: Man denkt oft: „Karma heißt Schicksal, man kann nichts tun.“ Im Hinduismus sind die eigenen Handlungen aber gerade wichtig.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
Zeig mir den ersten Schritt
Ein Weg heißt Bhakti.
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Lösung: liebende Hingabe an eine Gottheit (Bhakti)
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Ordnung und Pflichten, nach denen man leben soll
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Lösung: Benachteiligung wegen der Kaste ist gesetzlich verboten.
Geschafft
Viele Hindus glauben an Wiedergeburt. Das Karma bestimmt das nächste Leben. Ziel ist Moksha, die Befreiung. Wege sind Wissen, selbstloses Handeln und Hingabe.
Kannst du das schon?
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