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Sachunterricht

Was ist Cybermobbing?

Cybermobbing heißt: Jemand wird über Handy oder Computer immer wieder absichtlich verletzt oder bloßgestellt.

  • ca. 8 Minuten
  • Klasse 4
  • Niveau: Basis

Das lernst du heute

  • Ich weiß, was Cybermobbing ist.
  • Ich kann Beispiele für Cybermobbing nennen.
  • Ich weiß, dass Mobbing nie die Schuld des Opfers ist.

Mobbing heißt: Jemand wird über längere Zeit absichtlich geärgert, ausgeschlossen oder verletzt. Cybermobbing passiert im Internet, in Nachrichten oder in Gruppen-Chats. Beispiele: Beleidigungen schreiben, peinliche Bilder verschicken, Gerüchte verbreiten oder jemanden aus einer Gruppe ausschließen. Bei Cybermobbing können viele zusehen. Das Verletzende bleibt oft lange sichtbar. Wichtig: Wer gemobbt wird, hat nie Schuld.

Das ist kein StreitDas ist Mobbing
Einmal gestritten, dann wieder vertragenImmer wieder, über längere Zeit
Beide sagen ihre MeinungEine Person wird absichtlich verletzt
Man kann sich wehrenDie Person fühlt sich hilflos

So erkennst du Cybermobbing

  1. Wird jemand mehrfach verletzt, beleidigt oder ausgeschlossen?
  2. Geschieht es absichtlich?
  3. Geschieht es über Nachrichten, Bilder oder Gruppen im Netz?
  4. Wenn ja: Es ist Cybermobbing. Hilfe holen ist richtig.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Cybermobbing ist Verletzen im Netz.

Es passiert immer wieder.

Die betroffene Person hat keine Schuld.

Ein Beispiel

Beispiel

Eine Gruppe schreibt jeden Tag gemeine Dinge über Aylin. Immer wieder. Aylin fühlt sich hilflos. Das ist Cybermobbing.

Schritt für Schritt

Wir prüfen eine Situation.

  1. Passiert es einmal oder immer wieder?
  2. Ist es Absicht?
  3. Passiert es im Netz?
  4. Wenn ja, dreimal ja: Cybermobbing.

Mit einem Bild erklärt

Ein StreitCybermobbing
Einmal, dann VertragenImmer wieder, mit Absicht
Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Noah bekommt jeden Tag gemeine Nachrichten von mehreren Kindern. Was ist das?
Zeig mir den ersten Schritt

Passiert es einmal oder immer wieder? Ist es Absicht?

Lösung ansehen

Lösung: Cybermobbing

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Welches Beispiel ist Cybermobbing?
Zeig mir den ersten Schritt

Wird jemand absichtlich verletzt?

Lösung ansehen

Lösung: Ein peinliches Bild von Lea wird absichtlich an viele verschickt.

Tipp: Schreibe nur Dinge, die du auch ins Gesicht sagen würdest. Und schicke nichts weiter, was andere verletzt.

Merksatz: Cybermobbing verletzt andere über das Netz, immer wieder und absichtlich. Die Schuld liegt nie bei der betroffenen Person.

Typischer Fehler: Denken, wer gemobbt wird, habe selbst etwas falsch gemacht. Schuld sind immer die, die mobben.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Wer hat bei Mobbing Schuld?
Lösung ansehen

Lösung: Die, die mobben

Frage 2 Cybermobbing kann über Nachrichten und Bilder geschehen.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Ein einmaliger Streit ist immer Mobbing.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 4 Was verletzt bei Cybermobbing besonders?
Lösung ansehen

Lösung: Viele können zusehen und es bleibt lange sichtbar.

Geschafft

Cybermobbing ist absichtliches, wiederholtes Verletzen im Netz. Beispiele sind Beleidigungen, Gerüchte und das Verschicken peinlicher Bilder. Wer betroffen ist, hat keine Schuld.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

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Kurz erklärt, 33 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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