Was ist Cybermobbing?
Cybermobbing heißt: Jemand wird über Handy oder Computer immer wieder absichtlich verletzt oder bloßgestellt.
Das lernst du heute
- Ich weiß, was Cybermobbing ist.
- Ich kann Beispiele für Cybermobbing nennen.
- Ich weiß, dass Mobbing nie die Schuld des Opfers ist.
Mobbing heißt: Jemand wird über längere Zeit absichtlich geärgert, ausgeschlossen oder verletzt. Cybermobbing passiert im Internet, in Nachrichten oder in Gruppen-Chats. Beispiele: Beleidigungen schreiben, peinliche Bilder verschicken, Gerüchte verbreiten oder jemanden aus einer Gruppe ausschließen. Bei Cybermobbing können viele zusehen. Das Verletzende bleibt oft lange sichtbar. Wichtig: Wer gemobbt wird, hat nie Schuld.
| Das ist kein Streit | Das ist Mobbing |
|---|---|
| Einmal gestritten, dann wieder vertragen | Immer wieder, über längere Zeit |
| Beide sagen ihre Meinung | Eine Person wird absichtlich verletzt |
| Man kann sich wehren | Die Person fühlt sich hilflos |
So erkennst du Cybermobbing
- Wird jemand mehrfach verletzt, beleidigt oder ausgeschlossen?
- Geschieht es absichtlich?
- Geschieht es über Nachrichten, Bilder oder Gruppen im Netz?
- Wenn ja: Es ist Cybermobbing. Hilfe holen ist richtig.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Cybermobbing ist Verletzen im Netz.
Es passiert immer wieder.
Die betroffene Person hat keine Schuld.
Ein Beispiel
Eine Gruppe schreibt jeden Tag gemeine Dinge über Aylin. Immer wieder. Aylin fühlt sich hilflos. Das ist Cybermobbing.
Schritt für Schritt
Wir prüfen eine Situation.
- Passiert es einmal oder immer wieder?
- Ist es Absicht?
- Passiert es im Netz?
- Wenn ja, dreimal ja: Cybermobbing.
Mit einem Bild erklärt
| Ein Streit | Cybermobbing |
|---|---|
| Einmal, dann Vertragen | Immer wieder, mit Absicht |
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Passiert es einmal oder immer wieder? Ist es Absicht?
Lösung ansehen
Lösung: Cybermobbing
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Wird jemand absichtlich verletzt?
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Lösung: Ein peinliches Bild von Lea wird absichtlich an viele verschickt.
Tipp: Schreibe nur Dinge, die du auch ins Gesicht sagen würdest. Und schicke nichts weiter, was andere verletzt.
Merksatz: Cybermobbing verletzt andere über das Netz, immer wieder und absichtlich. Die Schuld liegt nie bei der betroffenen Person.
Typischer Fehler: Denken, wer gemobbt wird, habe selbst etwas falsch gemacht. Schuld sind immer die, die mobben.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Die, die mobben
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Viele können zusehen und es bleibt lange sichtbar.
Geschafft
Cybermobbing ist absichtliches, wiederholtes Verletzen im Netz. Beispiele sind Beleidigungen, Gerüchte und das Verschicken peinlicher Bilder. Wer betroffen ist, hat keine Schuld.
Kannst du das schon?
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