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Sachunterricht

Gefährliche Inhalte erkennen

Manche Bilder, Videos und Texte im Netz sind nichts für Kinder. Du darfst sie wegklicken und davon erzählen.

  • ca. 8 Minuten
  • Klasse 4
  • Niveau: Basis

Das lernst du heute

  • Ich weiß, dass manche Inhalte im Netz nicht für Kinder sind.
  • Ich weiß, was ich tun kann, wenn ich so etwas sehe.
  • Ich weiß, dass ich nicht schuld bin.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Was tun bei Mobbing?

Im Netz gibt es Dinge, die Kinder erschrecken oder verwirren können. Zum Beispiel Bilder mit Gewalt, Videos, die Angst machen, oder Nachrichten, die dich zu etwas drängen. Man nennt das jugendgefährdende Inhalte. Sie sind für Kinder und Jugendliche nicht gedacht. Wenn dir so etwas begegnet, hast du keine Schuld. Du darfst die Seite sofort verlassen. Danach erzählst du einem Erwachsenen, was du gesehen hast.

Das merkst duDas tust du
Mir wird mulmig oder ich erschrecke.Wegklicken oder Gerät ausschalten.
Jemand will, dass ich etwas geheim halte.Nicht darauf eingehen. Erwachsenen erzählen.
Ich bin unsicher, ob das für Kinder gedacht ist.Erwachsenen fragen.

Wenn dich ein Bild erschreckt

  1. Mach die Seite zu oder schalte den Bildschirm aus.
  2. Atme ruhig.
  3. Geh zu einem Erwachsenen, dem du vertraust.
  4. Erzähle, was du gesehen hast. Du bekommst keinen Ärger.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Manche Dinge im Netz machen Angst.

Du darfst sofort wegklicken.

Erzähle es einem Erwachsenen.

Ein Beispiel

Beispiel

Mia sieht ein Bild, das ihr Angst macht. Sie schaltet den Bildschirm aus und erzählt es ihrem Vater. Er hört zu und hilft ihr.

Schritt für Schritt

Wir üben, was wir tun, wenn uns etwas erschreckt.

  1. Wegklicken oder ausschalten.
  2. Ruhig atmen.
  3. Erwachsenen suchen.
  4. Erzählen.

Mit einem Bild erklärt

Schritt 1Schritt 2
Wegklicken oder ausschaltenEinem Erwachsenen erzählen

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Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Ein Video macht Ben Angst. Was ist am besten?
Zeig mir den ersten Schritt

Wer kann dir helfen?

Lösung ansehen

Lösung: Wegklicken und einem Erwachsenen erzählen

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Jemand schreibt dir: Das bleibt unser Geheimnis. Du sollst Bilder schicken. Was tust du?
Zeig mir den ersten Schritt

Darf jemand verlangen, dass du etwas geheim hältst?

Lösung ansehen

Lösung: Nicht antworten und sofort einem Erwachsenen davon erzählen

Tipp: Wenn dir etwas komisch vorkommt, vertraue deinem Gefühl. Dein Gefühl hat meistens recht.

Merksatz: Bei beängstigenden Inhalten wegklicken und einem Erwachsenen erzählen. Du hast keine Schuld.

Typischer Fehler: Aus Angst, Ärger zu bekommen, nichts zu sagen. Erzählen ist wichtig, und du hast nichts falsch gemacht.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Wenn mich etwas erschreckt, darf ich es wegklicken.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 2 Ich bin schuld, wenn ich etwas Gefährliches sehe.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 3 Wem erzählst du von beängstigenden Inhalten?
Lösung ansehen

Lösung: Einem Erwachsenen, dem ich vertraue

Frage 4 Warum sind manche Inhalte nichts für Kinder?
Lösung ansehen

Lösung: Sie können Angst machen oder verwirren.

Geschafft

Manche Inhalte im Netz sind nichts für Kinder. Du darfst wegklicken und einem Erwachsenen davon erzählen. Du hast keine Schuld.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

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