Gefährliche Inhalte erkennen
Manche Bilder, Videos und Texte im Netz sind nichts für Kinder. Du darfst sie wegklicken und davon erzählen.
Das lernst du heute
- Ich weiß, dass manche Inhalte im Netz nicht für Kinder sind.
- Ich weiß, was ich tun kann, wenn ich so etwas sehe.
- Ich weiß, dass ich nicht schuld bin.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Was tun bei Mobbing?
Im Netz gibt es Dinge, die Kinder erschrecken oder verwirren können. Zum Beispiel Bilder mit Gewalt, Videos, die Angst machen, oder Nachrichten, die dich zu etwas drängen. Man nennt das jugendgefährdende Inhalte. Sie sind für Kinder und Jugendliche nicht gedacht. Wenn dir so etwas begegnet, hast du keine Schuld. Du darfst die Seite sofort verlassen. Danach erzählst du einem Erwachsenen, was du gesehen hast.
| Das merkst du | Das tust du |
|---|---|
| Mir wird mulmig oder ich erschrecke. | Wegklicken oder Gerät ausschalten. |
| Jemand will, dass ich etwas geheim halte. | Nicht darauf eingehen. Erwachsenen erzählen. |
| Ich bin unsicher, ob das für Kinder gedacht ist. | Erwachsenen fragen. |
Wenn dich ein Bild erschreckt
- Mach die Seite zu oder schalte den Bildschirm aus.
- Atme ruhig.
- Geh zu einem Erwachsenen, dem du vertraust.
- Erzähle, was du gesehen hast. Du bekommst keinen Ärger.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Manche Dinge im Netz machen Angst.
Du darfst sofort wegklicken.
Erzähle es einem Erwachsenen.
Ein Beispiel
Mia sieht ein Bild, das ihr Angst macht. Sie schaltet den Bildschirm aus und erzählt es ihrem Vater. Er hört zu und hilft ihr.
Schritt für Schritt
Wir üben, was wir tun, wenn uns etwas erschreckt.
- Wegklicken oder ausschalten.
- Ruhig atmen.
- Erwachsenen suchen.
- Erzählen.
Mit einem Bild erklärt
| Schritt 1 | Schritt 2 |
|---|---|
| Wegklicken oder ausschalten | Einem Erwachsenen erzählen |
Zur Grundlage zurück
- Was tun bei Mobbing? – Du weißt schon, wie du Hilfe holst.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Wer kann dir helfen?
Lösung ansehen
Lösung: Wegklicken und einem Erwachsenen erzählen
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Darf jemand verlangen, dass du etwas geheim hältst?
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Lösung: Nicht antworten und sofort einem Erwachsenen davon erzählen
Tipp: Wenn dir etwas komisch vorkommt, vertraue deinem Gefühl. Dein Gefühl hat meistens recht.
Merksatz: Bei beängstigenden Inhalten wegklicken und einem Erwachsenen erzählen. Du hast keine Schuld.
Typischer Fehler: Aus Angst, Ärger zu bekommen, nichts zu sagen. Erzählen ist wichtig, und du hast nichts falsch gemacht.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Einem Erwachsenen, dem ich vertraue
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Lösung: Sie können Angst machen oder verwirren.
Geschafft
Manche Inhalte im Netz sind nichts für Kinder. Du darfst wegklicken und einem Erwachsenen davon erzählen. Du hast keine Schuld.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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