Stände in Rom: Patrizier, Plebejer, Ritter
Die römische Gesellschaft war in Gruppen gegliedert. Welche Rechte und Aufgaben eine Gruppe hatte, bestimmte oft ihren Einfluss.
Das lernst du heute
- Ich nenne die wichtigsten Gruppen der römischen Gesellschaft.
- Ich beschreibe ihre Rechte und Aufgaben.
- Ich übersetze einfache Sätze über Stände.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Die Republik: Senat, Konsuln und Volk
Die Römer lebten in Gruppen, die man Stände nennt. Die Patrizier waren alte Adelsfamilien. In der frühen Republik besetzten sie die wichtigsten Ämter. Die Plebejer waren der größte Teil der Bürger: Bauern, Handwerker und Händler. Anfangs hatten sie keinen Zugang zu den höchsten Ämtern. Die Ritter, lateinisch equites, waren wohlhabende Bürger. Viele betrieben Geschäfte und zogen in den Provinzen Steuern ein. Im Senat saßen frühere Amtsträger, die Senatoren. Nicht zu den Bürgern gehörten die Sklaven. Ein freigelassener Sklave hieß libertus. Viele Bürger hatten außerdem einen Patron, der sie schützte. Die Schutzbefohlenen hießen clientes. Sie grüßten den Patron am Morgen und unterstützten ihn. Beispielsätze: Senatores in curia sedent. Equites negotia gerunt. Clientes patronum salutant. Neue Wörter: curia (Senatsgebäude), negotium (Geschäft), salutare (grüßen).
| Gruppe | Wer gehörte dazu? | Besonderheit |
|---|---|---|
| Patrizier | alte Adelsfamilien | besetzten zuerst die hohen Ämter |
| Plebejer | die Mehrheit der Bürger | anfangs ohne Zugang zu hohen Ämtern |
| Ritter equites | wohlhabende Bürger | Geschäfte, Steuereinzug |
| Senatoren | frühere Amtsträger | berieten über Politik |
| Sklaven servi | keine Bürger | rechtlich Eigentum ihrer Besitzer |
Einen Satz übersetzen
- Wir lesen Equites negotia gerunt.
- equites endet auf -es: Nominativ Plural, also das Subjekt.
- negotia ist Akkusativ Plural, das Objekt. gerunt heißt sie führen.
- Der Satz heißt: Die Ritter betreiben Geschäfte.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Patrizier: alter Adel.
Plebejer: die meisten Bürger.
Ritter: reich, im Geschäft.
Ein Beispiel
In einer Schule gibt es Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die Schulleitung. Jede Gruppe hat andere Rechte. In Rom waren die Gruppen die Stände.
Schritt für Schritt
Wir ordnen die Stände.
- Die Patrizier gehören zum alten Adel.
- Die Plebejer sind die Mehrheit der Bürger.
- Die Ritter sind wohlhabend und betreiben Geschäfte.
- Sklaven sind keine Bürger.
Mit einem Bild erklärt
| Latein | Deutsch |
|---|---|
| senator | Senator |
| eques | Ritter |
| libertus | Freigelassener |
| cliens | Schutzbefohlener |
Zur Grundlage zurück
- Die Republik: Senat, Konsuln und Volk – Dort lernst du Senat, Konsuln und Volk kennen.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Wer waren die Patrizier?
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Lösung: der größte Teil der Bürger
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
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Welches Wort ist das Subjekt?
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Lösung: Die Ritter betreiben Geschäfte.
Tipp: Frage zuerst: Wer ist gemeint? Mit der Gruppe erklärst du oft auch, was sie tut.
Merksatz: Patrizier: alte Adelsfamilien. Plebejer: die Mehrheit der Bürger. Ritter: wohlhabend, oft im Geschäft. Sklaven: keine Bürger.
Typischer Fehler: Viele denken, alle Plebejer seien arm gewesen. Es gab auch reiche Plebejer. Der Stand sagt nicht nur etwas über Geld.
Mini-Quiz
5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: die Ritter
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Lösung: ein freigelassener Sklave
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Die Senatoren sitzen in der Kurie.
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Lösung: Sie grüßten ihren Patron.
Geschafft
Rom hatte viele Gruppen mit verschiedenen Rechten. Das führte zu Spannungen.
Kannst du das schon?
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