Roboter beurteilen
Roboter haben Gelenke, Greifer, Sensoren und eine Steuerung. Du beurteilst sie nach Funktion, Einsatz und Kosten.
Das lernst du heute
- Ich kann den Aufbau eines Industrieroboters beschreiben.
- Ich kann Einsatzbereiche nennen.
- Ich kann Leistung und Wirtschaftlichkeit berechnen.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst eine dieser Lektionen: Warten und instand halten, Antriebe von Maschinen und Robotern
Ein Industrieroboter besteht aus mehreren Gelenken, die man Achsen nennt. Gemeint sind hier Bewegungsachsen, nicht das Bauteil Achse. Jede Achse hat einen Antrieb, meist einen Elektromotor mit Getriebe. Am Ende sitzt ein Werkzeug, zum Beispiel ein Greifer. Sensoren melden Position und Hindernisse. Eine Steuerung führt das Programm aus. Roboter schweißen, lackieren, montieren und stapeln. Sie arbeiten genau und ohne Ermüdung. Auch gefährliche Arbeiten können sie übernehmen. Grenzen sind die hohen Kosten, der Aufwand für Programmierung und die geringe Flexibilität bei wechselnden Aufgaben. Sicherheit: Um Industrieroboter gibt es Schutzzäune oder Sensoren, die ihn bei Annäherung stoppen. Rechenbeispiel: Braucht ein Roboter 20 Sekunden pro Teil, schafft er 3600 : 20 = 180 Teile pro Stunde. Kostet er 60 000 Euro und spart er 20 000 Euro im Jahr, hat er sich nach 60 000 : 20 000 = 3 Jahren bezahlt gemacht.
| Vorteil | Grenze |
|---|---|
| genau und ausdauernd | hohe Anschaffungskosten |
| übernimmt gefährliche Arbeit | Programmierung aufwendig |
| gleichbleibende Qualität | wenig flexibel bei neuen Aufgaben |
Leistung und Kosten berechnen
- Gegeben: 20 s je Teil, Preis 60 000 Euro, Ersparnis 20 000 Euro je Jahr.
- Teile je Stunde: 3600 : 20 = 180.
- Amortisation: 60 000 : 20 000.
- Ergebnis: 3 Jahre.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Ein Roboter hat Gelenke, Greifer und Sensoren.
Er wiederholt Aufgaben genau.
Er ist teuer und braucht Schutz.
Ein Beispiel
In einer Autofabrik schweißen Roboter Karosserien. Menschen prüfen, planen und warten die Anlage.
Schritt für Schritt
Du beurteilst einen Roboter.
- Beschreibe die Aufgabe.
- Berechne die Teile je Stunde.
- Berechne die Amortisation.
- Nenne Vorteile und Grenzen.
Mit einem Bild erklärt
| Zeit je Teil | Teile je Stunde |
|---|---|
| 20 s | 180 |
| 30 s | 120 |
| 60 s | 60 |
Zur Grundlage zurück
- Warten und instand halten – Du kennst Wartung und Sicherheit.
- Antriebe von Maschinen und Robotern – Du kennst Antriebe von Robotern.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Ein Roboter braucht 30 Sekunden je Teil. Wie viele Teile schafft er in einer Stunde?
Zeig mir den ersten Schritt
Eine Stunde hat 3600 Sekunden.
Lösung ansehen
Lösung: 120
3600 : 30 = 120 Teile.
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Ein Roboter kostet 60 000 Euro und spart 20 000 Euro im Jahr. Nach wie vielen Jahren hat er sich bezahlt gemacht?
Zeig mir den ersten Schritt
60 000 : 20 000.
Lösung ansehen
Lösung: 3
60 000 : 20 000 = 3 Jahre.
Tipp: Prüfe bei jedem Roboter: Welche Aufgabe? Wie oft wiederholt sie sich? Lohnt sich der Aufwand?
Merksatz: Roboter: Achsen, Antriebe, Greifer, Sensoren, Steuerung. Teile je Stunde = 3600 s : Zeit je Teil.
Typischer Fehler: Viele glauben, Roboter könnten alles. Sie sind für wiederkehrende, genau beschreibbare Aufgaben am besten geeignet.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
Lösung ansehen
Lösung: Für wiederkehrende, genau beschreibbare Aufgaben
Frage 2 Ein Roboter braucht 60 Sekunden je Teil. Wie viele Teile schafft er in einer Stunde?
Zeig mir den ersten Schritt
3600 : 60.
Lösung ansehen
Lösung: 60
60 Teile.
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt
Lösung ansehen
Lösung: Hohe Anschaffungskosten
Geschafft
Roboter sind genau und ausdauernd. Ob sie sich lohnen, hängt von Aufgabe, Stückzahl und Kosten ab.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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