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Politik und Wirtschaft

Medien als vierte Gewalt

Medien kontrollieren Macht. Deshalb nennt man sie manchmal die vierte Gewalt. Das geht nur mit Pressefreiheit.

  • ca. 10 Minuten
  • Klasse 8
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kann erklären, was mit vierter Gewalt gemeint ist.
  • Ich weiß, was Pressefreiheit bedeutet.
  • Ich kann beurteilen, welche Rolle Medien in der Demokratie haben.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Wie Medien unsere Meinung beeinflussen

In einer Demokratie gibt es drei staatliche Gewalten: Gesetzgebung, Ausführung und Rechtsprechung. Medien gehören nicht dazu. Trotzdem nennt man sie oft die vierte Gewalt. Das ist ein Bild. Es bedeutet: Medien beobachten die Mächtigen, decken Missstände auf und informieren die Öffentlichkeit. Dazu brauchen sie Pressefreiheit. Das Grundgesetz schützt sie. Der Staat darf Medien nicht vorschreiben, was sie schreiben. Pressefreiheit hat Grenzen, zum Beispiel beim Schutz der Persönlichkeit. In manchen Staaten dürfen Medien nicht frei berichten. Dort fehlt eine wichtige Kontrolle. Medien tragen auch Verantwortung: Sie sollen sorgfältig prüfen, was sie veröffentlichen.

Aufgaben der Medien in der Demokratie
Aufgabe der MedienWozu?
InformierenMenschen wissen, was geschieht
KontrollierenMachtmissbrauch wird aufgedeckt
Meinungen zeigenVerschiedene Sichtweisen werden sichtbar

Kontrolle durch Medien

  1. Ausgedachter Fall: Ein Gemeinderat gibt viel Geld für ein Projekt aus.
  2. Ein Medium fragt nach und berichtet über die Kosten.
  3. Die Öffentlichkeit erfährt davon und kann Fragen stellen.
  4. So kontrollieren Medien die Macht, ohne selbst zu entscheiden.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Medien beobachten die Mächtigen.

Deshalb sagt man: vierte Gewalt.

Sie brauchen Pressefreiheit.

Ein Beispiel

Beispiel

Bei einem Spiel berichten Reporter, was auf dem Platz passiert. Sie spielen nicht mit, aber alle erfahren durch sie von Fouls. So beobachten Medien die Politik.

Schritt für Schritt

So beurteilst du Pressefreiheit

  1. Frage: Darf berichtet werden, ohne dass der Staat es vorschreibt?
  2. Frage: Gibt es Grenzen, zum Beispiel Schutz der Person?
  3. Frage: Prüfen die Medien sorgfältig?
  4. Urteile mit Begründung.

Mit einem Bild erklärt

FallPasst zur Pressefreiheit?
Ein Bericht kritisiert eine Entscheidungja
Der Staat verbietet jede Kritiknein
Ein Bericht verletzt die Würde einer PersonGrenze erreicht

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Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was bedeutet vierte Gewalt?
Zeig mir den ersten Schritt

Medien gehören nicht zu den drei staatlichen Gewalten.

Lösung ansehen

Lösung: Medien kontrollieren die Macht.

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Warum brauchen Medien Pressefreiheit?
Zeig mir den ersten Schritt

Was passiert, wenn der Staat Berichte verbietet?

Lösung ansehen

Lösung: Damit sie unabhängig berichten können

Tipp: Pressefreiheit schützt die Medien. Sie schützt aber auch dich, weil du dich frei informieren kannst.

Merksatz: Medien informieren und kontrollieren. Dazu brauchen sie Pressefreiheit.

Typischer Fehler: Viele denken, Medien seien eine staatliche Gewalt. Sie sind unabhängig vom Staat und gehören nicht zu den drei Gewalten.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Pressefreiheit hat keine Grenzen.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 2 Medien zeigen verschiedene Meinungen.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Was tun Medien als Kontrolleure?
Lösung ansehen

Lösung: Sie berichten über Missstände.

Frage 4 Wo schützt das Grundgesetz die Pressefreiheit?
Lösung ansehen

Lösung: Bei den Grundrechten

Geschafft

Medien informieren, kontrollieren Macht und zeigen verschiedene Meinungen. Pressefreiheit ist dafür wichtig. Sie hat aber Grenzen, und Medien tragen Verantwortung.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Medien und Meinungsbildung

Kurz erklärt, 48 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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