Demokratie schützen und mitgestalten
Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie muss geschützt werden, und jede Person kann sich beteiligen.
Das lernst du heute
- Ich kann Gefährdungen der Demokratie nennen.
- Ich kann erklären, wie sich die Demokratie schützt.
- Ich kann Möglichkeiten der Beteiligung beurteilen.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Jugendliche gestalten mit
Die Demokratie kann gefährdet werden. Extremismus lehnt die freiheitliche demokratische Grundordnung ab, also Grundrechte, Gewaltenteilung und Mehrparteiensystem. Antisemitismus ist Hass oder Vorurteil gegenüber Jüdinnen und Juden, weil sie jüdisch sind oder dafür gehalten werden. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bedeutet, Menschen abzuwerten, weil sie zu einer Gruppe gehören. Das Grundgesetz schützt sich dagegen: Parteien, die die Ordnung bekämpfen, können vom Bundesverfassungsgericht verboten werden. Man nennt das wehrhafte Demokratie. Auch Bürgerinnen und Bürger schützen die Demokratie. Sie wählen, informieren sich, sprechen Vorurteile an, gehen auf Versammlungen, schreiben Petitionen, engagieren sich im Verein oder im Jugendparlament. Alle Wege haben Grenzen: Gewalt gehört nicht zur Demokratie.
| Möglichkeit | Wirkung |
|---|---|
| Wählen | Einfluss auf die Zusammensetzung des Parlaments |
| Petition | Anliegen an das Parlament richten |
| Versammlung | Meinung sichtbar machen |
| Verein, Jugendparlament | Dauerhaft vor Ort mitwirken |
| Gespräch | Vorurteilen widersprechen |
Mitmachen beurteilen
- Ausgedachter Fall: Du möchtest, dass der Jugendtreff länger öffnet.
- Weg 1: Unterschriften sammeln und eine Petition einreichen.
- Weg 2: Im Jugendparlament einen Antrag stellen.
- Beurteile: Welcher Weg erreicht die Entscheidenden am besten? Ein Gespräch mit der Stadt kann beides ergänzen.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Demokratie braucht Schutz.
Extremismus lehnt Grundrechte ab.
Du kannst mitmachen, ohne Gewalt.
Ein Beispiel
Wenn in der Klasse jemand wegen seiner Herkunft ausgelacht wird, kannst du widersprechen oder Hilfe holen. Das schützt das Zusammenleben.
Schritt für Schritt
So beurteilst du einen Weg der Beteiligung
- Nenne das Ziel.
- Sammle zwei Wege.
- Frage: Wer wird erreicht? Wie lange dauert es?
- Entscheide, welcher Weg passt.
Mit einem Bild erklärt
| Weg | Vorteil | Grenze |
|---|---|---|
| Petition | Viele können unterschreiben | Das Parlament muss nicht zustimmen |
| Jugendparlament | Direkt vor Ort | Nur für den eigenen Ort |
| Versammlung | Sichtbar | Muss friedlich sein |
Zur Grundlage zurück
- Jugendliche gestalten mit – Du weißt schon, wie Jugendliche mitgestalten können.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Wer entscheidet über ein Parteiverbot?
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Lösung: Die Demokratie darf sich gegen ihre Feinde schützen.
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Welcher Weg ist friedlich?
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Lösung: Eine Petition schreiben
Tipp: Du kannst auch ohne Wahlalter schon etwas tun: in der Schülervertretung mitarbeiten oder einem Verein beitreten.
Merksatz: Demokratie braucht Schutz und Beteiligung. Gewalt ist kein demokratischer Weg.
Typischer Fehler: Viele denken: Eine einzelne Person kann nichts ändern. Viele kleine Beiträge zusammen bewirken viel.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Menschen werden abgewertet, weil sie zu einer Gruppe gehören.
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Hass oder Vorurteile gegenüber Jüdinnen und Juden
Geschafft
Extremismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gefährden die Demokratie. Die wehrhafte Demokratie schützt sich, und alle können sich beteiligen.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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