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Musik

Swing und Improvisation

Swing und Improvisation prägen den Jazz. Beides lässt sich hören und beschreiben.

  • ca. 11 Minuten
  • Klasse 8
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich weiß: Swing ist ein besonderes rhythmisches Gefühl.
  • Ich kann Improvisation erklären.
  • Ich kann Jazz in Worten beschreiben.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Wie der Jazz entstand

Swing hat zwei Bedeutungen. Erstens ist es ein rhythmisches Gefühl. Die Achtelnoten werden nicht gleichmäßig gespielt. Sie klingen ungleich, wie lang – kurz. Das gibt dem Rhythmus einen Schwung. Zweitens ist Swing ein Jazzstil der 1930er und 1940er Jahre. Damals spielten große Bands, die Big Bands. Sie hatten Saxofone, Trompeten, Posaunen und eine Rhythmusgruppe aus Klavier, Bass und Schlagzeug. Man tanzte zu Swing. Wichtig im Jazz ist die Improvisation. Ein Musiker spielt über einem Schema frei eine Melodie. Der Rest der Gruppe begleitet. Danach kommt der nächste dran. Das nennt man Solo. Oft beginnt und endet das Stück mit dem Thema. Dazwischen werden Soli gespielt. Beim Beschreiben von Jazz achtest du auf Besetzung, Rhythmus, Soli und Zusammenspiel. Du kannst sagen: Die Trompete improvisiert ein Solo, die Rhythmusgruppe hält den Swing.

BegriffBedeutung
Swing (Gefühl)ungleich gespielte Achtel mit Schwung
Swing (Stil)Jazz der 1930er und 1940er Jahre
Big Bandgroße Jazzband mit Bläsern und Rhythmusgruppe
Solofrei improvisierter Teil eines Musikers
RhythmusgruppeKlavier, Bass, Schlagzeug

So beschreibst du ein Jazzstück

  1. Nenne die Besetzung.
  2. Beschreibe den Rhythmus: Swing, Synkopen?
  3. Finde die Soli und sage, wer sie spielt.
  4. Beschreibe das Zusammenspiel und die Wirkung.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Swing: Schwung im Rhythmus.

Solo: ein Musiker spielt frei.

Die Gruppe begleitet.

Ein Beispiel

Beispiel

Wie ein Gespräch mit Redezeit: Jeder darf mal frei erzählen, die anderen hören zu.

Schritt für Schritt

Wir beschreiben ein ausgedachtes Stück.

  1. Es spielt eine Big Band.
  2. Die Trompete spielt ein Solo.
  3. Die Rhythmusgruppe hält den Swing.

Mit einem Bild erklärt

TeilWerWas
Themaganze BandMelodie
SoloTrompetefrei improvisiert
Themaganze BandSchluss

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Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Was ist typisch für Swing?
Zeig mir den ersten Schritt

Swing ist ein rhythmisches Gefühl.

Lösung ansehen

Lösung: Ungleich gespielte Achtel mit Schwung

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Was ist ein Solo?
Zeig mir den ersten Schritt

Solo heißt: allein.

Lösung ansehen

Lösung: Ein frei gespielter Teil eines einzelnen Musikers

Tipp: Klatsche lang – kurz, lang – kurz. So fühlst du den Swing.

Merksatz: Swing: ungleiche Achtel mit Schwung. Improvisation: freies Spielen über einem Schema.

Typischer Fehler: Man glaubt, Improvisation sei zufälliges Spielen. Sie folgt einem Schema und braucht viel Übung.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Welche Instrumente gehören zur Rhythmusgruppe?
Lösung ansehen

Lösung: Klavier, Bass, Schlagzeug

Frage 2 Swing war auch ein Jazzstil der 1930er und 1940er Jahre.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Wie ist ein Jazzstück oft aufgebaut?
Lösung ansehen

Lösung: Thema, Soli, Thema

Frage 4 Improvisation ist zufälliges Spielen ohne Regeln.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Geschafft

Swing ist ein rhythmisches Gefühl und ein Stil. Im Jazz improvisieren Musiker Soli über einem Schema.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Blues, Jazz und Popmusik

Kurz erklärt, 46 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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