Ökumene: Chancen und Schwierigkeiten
Ökumene hat Fortschritte gemacht. Es gibt aber ungelöste Fragen.
Das lernst du heute
- Ich kann ökumenische Schritte nennen.
- Ich kann Schwierigkeiten benennen.
- Ich kann Perspektiven für die Zusammenarbeit beurteilen.
Im 20. Jahrhundert wuchs der Wunsch nach Einheit. 1948 wurde der Ökumenische Rat der Kirchen gegründet. Das Zweite Vatikanische Konzil von 1962 bis 1965 öffnete die katholische Kirche für die Ökumene. 1999 unterzeichneten der Lutherische Weltbund und die katholische Kirche in Augsburg eine gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre. Darin erklärten sie, dass der alte Streit um die Gnade die Kirchen nicht mehr trennt. Die gegenseitigen Verurteilungen aus dem 16. Jahrhundert treffen die heutige Lehre des anderen nicht mehr. Es bleiben Fragen. Die Konfessionen verstehen das Amt und das Abendmahl verschieden. Auch die gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie ist nicht überall möglich. Manche wünschen sich schnellere Schritte, andere warnen vor Unklarheit. Chancen sind gemeinsame Gottesdienste, soziale Projekte und Zeugnis für Frieden.
Ökumene beurteilen
- Nenne einen Fortschritt.
- Nenne eine Schwierigkeit.
- Nenne eine Perspektive.
- Begründe dein Urteil.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Die Kirchen sprechen miteinander.
Sie arbeiten zusammen.
Nicht alles ist gelöst.
Ein Beispiel
Zwei Vereine arbeiten zusammen. Sie teilen vieles. Bei manchen Regeln sind sie noch verschiedener Meinung.
Schritt für Schritt
So beurteilst du Ökumene.
- Nenne Chancen.
- Nenne Schwierigkeiten.
- Wäge ab.
- Formuliere ein Urteil.
Mit einem Bild erklärt
| Schritt | Jahr / Thema |
|---|---|
| Ökumenischer Rat der Kirchen | 1948 |
| Zweites Vatikanisches Konzil | 1962 bis 1965 |
| Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigung | 1999 |
| Ungelöste Fragen | Amt, Abendmahl |
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Zeig mir den ersten Schritt
Es war nach dem Zweiten Weltkrieg.
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Lösung: 1948
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Es ging um die Rechtfertigung.
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Lösung: Der alte Streit um Gnade trennt die Kirchen nicht mehr.
Tipp: Bei Fragen nach der Zukunft der Ökumene gibt es keine einzige richtige Antwort. Begründe deine Sicht.
Merksatz: Die Ökumene hat Fortschritte gemacht. Offen sind vor allem Fragen zu Amt und Abendmahl.
Typischer Fehler: Man meint, die Kirchen wollten sich nicht einigen. Es gibt aber echte Fragen, die sie ernst nehmen.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Verständnis von Amt und Abendmahl
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Gemeinsame soziale Projekte
Geschafft
Ökumene bringt Fortschritte wie die gemeinsame Erklärung von 1999. Schwierig bleiben Amt und Abendmahl.
Kannst du das schon?
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