Eigene und fremde Daten
Was du mit deinen Daten und den Daten anderer machst, hat Folgen im Alltag und im Beruf.
Das lernst du heute
- Ich kann Folgen im Umgang mit eigenen Daten nennen.
- Ich kann Folgen im Umgang mit fremden Daten nennen.
- Ich kann Beispiele aus der Berufswelt beschreiben.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst eine dieser Lektionen: Datenmissbrauch erkennen, Fotos und Daten anderer
Wenn du etwas ins Netz stellst, kann es schnell von vielen gesehen, gespeichert und weitergegeben werden. Löschen ist dann oft schwer. Später lesen vielleicht Menschen, bei denen du dich bewirbst, was du früher geschrieben hast. Deshalb lohnt es sich, vorher zu überlegen. Mit fremden Daten gilt: Ein Foto, auf dem andere zu sehen sind, stellst du nur ein, wenn sie einverstanden sind. Wer Chatnachrichten oder private Dinge weitergibt, kann andere verletzen. Auch im Beruf gilt das: In einer Arztpraxis, in einem Büro oder in einer Werkstatt kennen Mitarbeiter Daten von Kundinnen und Kunden. Sie dürfen diese nur für ihre Arbeit nutzen und müssen sie vertraulich behandeln.
| Bereich | Folge bei sorgloser Nutzung | Kluges Verhalten |
|---|---|---|
| Eigene Daten | Inhalte bleiben lange sichtbar | Vorher überlegen, Privatsphäre-Einstellungen prüfen |
| Fremde Daten | Andere werden verletzt oder bloßgestellt | Vor dem Teilen fragen |
| Beruf | Vertrauen geht verloren, Ärger mit dem Betrieb | Kundendaten vertraulich behandeln |
Vor dem Teilen prüfen
- Wer ist auf dem Foto oder im Text zu erkennen?
- Haben alle zugestimmt?
- Würde ich es auch in einem Jahr noch teilen wollen?
- Im Zweifel nicht teilen.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Eigene Daten: nachdenken, bevor du teilst.
Fremde Daten: erst fragen.
Im Beruf: vertraulich bleiben.
Ein Beispiel
Du machst ein Foto von deiner Klasse. Bevor du es einstellst, fragst du die Personen darauf. Jeder darf Nein sagen.
Schritt für Schritt
Wir prüfen: Ein Klassenfoto soll ins Netz.
- Auf dem Foto sind mehrere Personen.
- Sie haben nicht alle zugestimmt.
- Dann darf das Foto nicht ohne Zustimmung eingestellt werden.
- Erst fragen, dann entscheiden.
Mit einem Bild erklärt
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Wer ist zu sehen? | mehrere Personen |
| Haben alle zugestimmt? | nein |
| Ergebnis | nicht einstellen |
Zur Grundlage zurück
- Datenmissbrauch erkennen – Du kennst Formen von Datenmissbrauch.
- Fotos und Daten anderer – Du kennst Regeln für Fotos und Daten anderer.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Haben alle Personen auf dem Foto zugestimmt?
Lösung ansehen
Lösung: Das Foto nicht einstellen
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Wozu hat er die Daten bekommen?
Lösung ansehen
Lösung: Sie nur für seine Arbeit nutzen
Daten dürfen nur für den Zweck genutzt werden, für den sie erhoben wurden.
Tipp: Prüfe vor dem Teilen: Zustimmung, Folgen und Dauer. Das Netz vergisst nicht schnell.
Merksatz: Eigene Daten: überlegen, bevor man teilt. Fremde Daten: fragen, bevor man teilt. Im Beruf: vertraulich behandeln.
Typischer Fehler: Viele denken: Löschen macht alles ungeschehen. Kopien können längst bei anderen sein.
Mini-Quiz
5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt nicht
Lösung ansehen
Lösung: Arbeitgeber können sie finden.
Lösung ansehen
Lösung: Vor dem Einstellen fragen
Frage 4 Von 25 Personen auf einem Gruppenfoto stimmen 22 zu. Wie viele haben nicht zugestimmt?
Zeig mir den ersten Schritt
25 minus 22.
Lösung ansehen
Lösung: 3
25 − 22 = 3.
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt nicht
Geschafft
Der Umgang mit eigenen und fremden Daten hat Folgen. Man schützt sich und andere, indem man fragt, überlegt und vertraulich handelt.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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