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Evangelische Religion

Wundererzählungen deuten

Wundererzählungen berichten von Heilungen und Rettungen. Sie sind Zeichen des Reiches Gottes und haben bestimmte Merkmale.

  • ca. 11 Minuten
  • Klasse 7
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich kann Merkmale einer Wundererzählung nennen.
  • Ich kann ein Wunder als Zeichen für das Reich Gottes deuten.
  • Ich kann beschreiben, wie Wunder Hoffnung machen.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Gleichnisse verstehen

In den Evangelien stehen viele Wundererzählungen. Jesus heilt einen Gelähmten (Markus 2), er stillt einen Sturm (Markus 4), er sättigt viele Menschen (Markus 6). Solche Erzählungen sind meist ähnlich aufgebaut: Zuerst wird eine Not geschildert. Dann kommt es zu einer Begegnung mit Jesus. Danach geschieht eine Heilung oder Rettung. Zum Schluss reagieren die Menschen mit Staunen. Die Erzählungen zeigen: Wo Jesus handelt, bricht das Reich Gottes an. Not wird gewendet, Ausgegrenzte werden wieder aufgenommen. Wie man diese Texte versteht, ist unterschiedlich. Manche lesen sie als Berichte, andere vor allem als Bilder der Hoffnung. Alle fragen: Was sagen sie über Gott und Menschen?

Not → Begegnung → Heilung → Staunen
Der Aufbau vieler Wundererzählungen.

Eine Wundererzählung untersuchen

  1. Nenne die Not.
  2. Beschreibe die Begegnung mit Jesus.
  3. Beschreibe die Wendung.
  4. Frage: Was zeigt das vom Reich Gottes?

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Ein Mensch ist in Not.

Jesus begegnet ihm.

Die Not wird gewendet.

Ein Beispiel

Beispiel

Jemand ist krank und wird von einer Freundin besucht. Das hilft. So ähnlich zeigen die Erzählungen Zuwendung.

Schritt für Schritt

Wir untersuchen: Der Gelähmte.

  1. Not: Ein Mann kann nicht gehen.
  2. Begegnung: Freunde bringen ihn zu Jesus.
  3. Wende: Er kann aufstehen.
  4. Zeichen: Gott wendet Not.

Mit einem Bild erklärt

SchrittGelähmter (Markus 2)
NotMann kann nicht gehen
BegegnungFreunde bringen ihn
Wendeer steht auf
StaunenMenschen loben Gott

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Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Wie sind Wundererzählungen oft aufgebaut?
Zeig mir den ersten Schritt

Womit beginnt eine solche Erzählung?

Lösung ansehen

Lösung: Not, Begegnung, Wende, Staunen

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Wofür sind Wunder in den Evangelien Zeichen?
Lösung ansehen

Lösung: für das Reich Gottes

Tipp: Frage bei jedem Wunder: Wem wird geholfen? Das sagt viel über das Reich Gottes.

Merksatz: Wundererzählungen zeigen Not, Begegnung, Wende und Staunen. Sie sind Zeichen für das Reich Gottes.

Typischer Fehler: Nur zu fragen, ob etwas wirklich passiert ist. Wichtig ist auch, was die Erzählung über Gott sagt.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Alle Menschen verstehen Wundererzählungen gleich.
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Lösung: Stimmt nicht

Frage 2 Wo steht die Heilung des Gelähmten?
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Lösung: Markus 2

Frage 3 Was ist ein typisches Merkmal von Wundererzählungen?
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Lösung: Am Ende staunen die Menschen.

Frage 4 Wunder zeigen nach den Evangelien, dass Gottes Reich anbricht.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Geschafft

Wundererzählungen sind ähnlich aufgebaut. Sie sind Zeichen für das Reich Gottes und machen Hoffnung. Menschen verstehen sie unterschiedlich.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Reich Gottes und Bergpredigt

Kurz erklärt, 40 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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