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Informatik

Datenbank oder Tabellenkalkulation?

Beide Werkzeuge ordnen Daten. Je nach Aufgabe passt das eine oder das andere besser.

  • ca. 11 Minuten
  • Klasse 10
  • Niveau: Plus

Das lernst du heute

  • Ich kann Stärken von Tabellenkalkulation und Datenbank nennen.
  • Ich kann für eine Aufgabe ein Werkzeug begründet auswählen.
  • Ich kenne Datenschutz als Kriterium.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst eine dieser Lektionen: Abfragen: sortieren und filtern, Rechnen mit Formeln

Eine Tabellenkalkulation ist stark beim Rechnen, beim Zeichnen von Diagrammen und beim schnellen Ausprobieren. Sie passt gut zu kleinen und mittleren Datenmengen und zu einer einzelnen Person. Eine Datenbank ist stark bei vielen Datensätzen, bei verbundenen Tabellen und bei gleichzeitigem Arbeiten vieler Nutzer. Sie schützt Zusammenhänge und regelt, wer was sehen darf.

Die Entscheidung hängt von der Aufgabe ab. Fragen helfen: Wie viele Daten gibt es? Wer arbeitet damit? Hängen Daten aus mehreren Tabellen zusammen? Muss viel gerechnet oder gezeichnet werden? Sind es personenbezogene Daten? Dann braucht man Zugriffsrechte. Oft arbeiten beide zusammen: Man holt Daten mit einer Abfrage und wertet sie dann in einer Tabellenkalkulation aus.

Zwei Werkzeuge im Vergleich
KriteriumTabellenkalkulationDatenbank
Datenmengeklein bis mittelsehr groß
Nutzer gleichzeitigmeist eine Personviele
Verbundene Tabellenmühsamgut mit Schlüsseln
Rechnen und Diagrammesehr gutüber Abfragen, oft mit Zusatzprogramm
Zugriffsrechtegrob (Datei)fein (je Nutzer und Tabelle)

Eine Entscheidung begründen

  1. Aufgabe: Die Klasse sammelt einmalig Ergebnisse eines Sporttags (30 Zeilen).
  2. Wenige Daten, einmalige Auswertung, Diagramm nötig: Tabellenkalkulation.
  3. Aufgabe: Eine Schulbibliothek verwaltet 3000 Medien und viele Ausleihen.
  4. Viele Daten, viele Nutzer, verbundene Tabellen, Personendaten: Datenbank.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Wenig Daten, eine Person: Tabelle.

Viele Daten, viele Nutzer: Datenbank.

Personendaten: Schutz.

Ein Beispiel

Beispiel

Für den Wocheneinkauf reicht ein Zettel. Für ein großes Lager mit vielen Beschäftigten braucht man ein System.

Schritt für Schritt

Wir entscheiden für die Klassenkasse mit 25 Einträgen.

  1. Die Datenmenge ist klein.
  2. Meist führt eine Person die Kasse.
  3. Es wird gerechnet: Summe und Kontostand.
  4. Eine Tabellenkalkulation reicht.

Mit einem Bild erklärt

AufgabeWahl
Klassenkasse, 25 EinträgeTabellenkalkulation
Schulbibliothek, 3000 MedienDatenbank
Einmalige Umfrage mit DiagrammTabellenkalkulation
Anmeldung zum Sporttag für die ganze SchuleDatenbank

Zur Grundlage zurück

Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Eine Klasse wertet eine einmalige Umfrage mit 30 Antworten aus und zeichnet ein Diagramm. Was passt?
Zeig mir den ersten Schritt

Wie viele Daten, wie viele Nutzer?

Lösung ansehen

Lösung: Tabellenkalkulation

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Eine Schule verwaltet Anmeldungen zum Sporttag. Viele Lehrkräfte tragen gleichzeitig Daten ein. Was passt?
Zeig mir den ersten Schritt

Denke an die Zahl der Nutzer.

Lösung ansehen

Lösung: Datenbank

Tipp: Begründe immer mit Merkmalen der Aufgabe: Menge, Nutzer, Verbindungen, Rechnen, Datenschutz.

Merksatz: Tabellenkalkulation: rechnen und zeigen. Datenbank: viele Daten, viele Nutzer, Verbindungen und Schutz.

Typischer Fehler: Viele denken, eine Datenbank sei immer besser. Für kleine, einmalige Auswertungen ist die Tabellenkalkulation einfacher und schneller.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Eine Datenbank ist für jede Aufgabe die bessere Wahl.
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Lösung: Stimmt nicht

Frage 2 Welche Eigenschaft spricht für eine Datenbank?
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Lösung: Mehrere verbundene Tabellen mit Schlüsseln

Frage 3 Warum sind Zugriffsrechte bei einer Schülerdatenbank wichtig?
Lösung ansehen

Lösung: Nur berechtigte Personen dürfen personenbezogene Daten sehen.

Frage 4 Wie arbeiten beide Werkzeuge oft zusammen?
Lösung ansehen

Lösung: Eine Abfrage holt Daten, die Tabellenkalkulation wertet sie aus.

Geschafft

Tabellenkalkulation passt zu kleinen Auswertungen mit Rechnen und Diagrammen. Datenbanken passen zu großen, verbundenen Datenbeständen mit vielen Nutzern und Zugriffsrechten.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Daten ordnen und Datenbanken

Kurz erklärt, 55 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

PDF, 396 KB

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