Digitale Infrastruktur als Standortfaktor
Schnelles Internet, Glasfaser und Rechenzentren entscheiden mit, wo Unternehmen sich ansiedeln.
Das lernst du heute
- Ich kann digitale Infrastruktur beschreiben.
- Ich kann erklären, warum sie ein Standortfaktor ist.
- Ich kann Übertragungszeiten berechnen.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Arbeit wird digital
Früher zählten vor allem Straßen, Schienen und Häfen. Heute gehört die digitale Infrastruktur dazu. Das sind alle technischen Anlagen für Daten. Dazu zählen Glasfaserkabel, Mobilfunkmasten, Datenkabel unter dem Meer und Rechenzentren. In Rechenzentren stehen die Computer, auf denen Daten gespeichert und verarbeitet werden.
Viele Firmen sind auf schnelles Internet angewiesen. Sie versenden große Dateien, halten Videokonferenzen ab oder steuern Maschinen über das Netz. Deshalb ist die digitale Infrastruktur ein Standortfaktor geworden.
Wo das Netz schnell ist, siedeln sich eher Firmen an. In Räumen mit langsamem Netz entsteht ein Nachteil. Das betrifft oft ländliche Gebiete, in denen der Ausbau teuer ist, weil wenige Haushalte an einer langen Leitung hängen.
Die Geschwindigkeit misst man in Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Ein Byte besteht aus 8 Bit.
| Datei (ausgedacht) | Geschwindigkeit | Dauer |
|---|---|---|
| 400 Megabyte = 3 200 Megabit | 100 Mbit/s | 32 Sekunden |
| 400 Megabyte = 3 200 Megabit | 1 000 Mbit/s | 3,2 Sekunden |
Übertragungszeit berechnen
- Datei: 400 Megabyte. Ein Byte hat 8 Bit, also 400 · 8 = 3 200 Megabit.
- Geschwindigkeit: 100 Megabit pro Sekunde.
- Dauer: 3 200 : 100 = 32 Sekunden.
- Bei 1 000 Mbit/s dauert es nur 3,2 Sekunden.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Daten brauchen Wege.
Die Wege sind Kabel und Funk.
Schnelle Wege ziehen Firmen an.
Ein Beispiel
Stell dir eine Straße vor. Auf einer schmalen Straße kommt wenig Verkehr durch, auf einer Autobahn viel. Das Datennetz ist ähnlich: Breite Leitungen transportieren mehr Daten pro Sekunde.
Schritt für Schritt
Du berechnest eine Übertragungszeit.
- Rechne Megabyte in Megabit um.
- Lies die Geschwindigkeit ab.
- Teile Megabit durch Mbit/s.
- Gib die Zeit in Sekunden an.
Mit einem Bild erklärt
| Bestandteil | Aufgabe |
|---|---|
| Glasfaserkabel | Daten sehr schnell übertragen |
| Mobilfunkmasten | Funknetz für unterwegs |
| Rechenzentrum | Daten speichern und verarbeiten |
| Seekabel | Datenverbindung zwischen Kontinenten |
Zur Grundlage zurück
- Arbeit wird digital – Hier hast du gesehen, wie Arbeit digital wird.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Denke an Daten, nicht an Waren.
Lösung ansehen
Lösung: Glasfaserkabel und Rechenzentren
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Eine Datei hat 400 Megabyte. Das sind 3 200 Megabit. Das Netz schafft 100 Megabit pro Sekunde. Wie viele Sekunden dauert die Übertragung?
Zeig mir den ersten Schritt
Teile 3 200 durch 100.
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Lösung: 32
3 200 : 100 = 32 Sekunden.
Tipp: Rechne zuerst Megabyte in Megabit um (mal 8). Teile dann durch die Geschwindigkeit.
Merksatz: Digitale Infrastruktur ist ein Standortfaktor. Wo das Netz schnell ist, siedeln sich eher Unternehmen an.
Typischer Fehler: Viele verwechseln Megabyte und Megabit. Ein Byte hat 8 Bit. Das ändert die Rechnung um den Faktor 8.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Viele Unternehmen brauchen es für ihre Arbeit.
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Computer, die Daten speichern und verarbeiten
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt
Geschafft
Glasfaser, Mobilfunk und Rechenzentren bilden die digitale Infrastruktur. Sie beeinflusst, wo Unternehmen ihren Standort wählen.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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