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Biologie

Wie Lebewesen kommunizieren

Lebewesen tauschen Signale aus: mit Farben, Tönen, Düften und Berührungen. Ein Signal löst beim Empfänger eine Reaktion aus.

  • ca. 11 Minuten
  • Klasse 10
  • Niveau: Basis

Das lernst du heute

  • Ich beschreibe Kommunikation mit Sender, Signal und Empfänger.
  • Ich unterscheide optische, akustische, chemische und Berührungssignale.
  • Ich erkläre den Bienentanz als Beispiel.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Besondere Sinne bei Tieren

Kommunikation heißt: Information austauschen. Dazu braucht es einen Sender, ein Signal und einen Empfänger. Der Empfänger nimmt das Signal mit seinen Sinnesorganen wahr und reagiert.

Es gibt verschiedene Arten von Signalen. Optische Signale sieht man, zum Beispiel Farben und Körperhaltungen. Akustische Signale hört man, zum Beispiel den Gesang von Vögeln. Chemische Signale riecht oder schmeckt man, zum Beispiel Duftspuren von Ameisen. Berührungssignale spürt man, zum Beispiel das Putzen im Fell bei Affen.

Warum kommunizieren Tiere? Sie warnen vor Feinden, locken Partner an, zeigen ein Revier, melden Futter oder halten eine Gruppe zusammen.

Ein besonderes Beispiel ist der Bienentanz. Eine Biene findet eine Futterquelle und kehrt in den Stock zurück. Dort tanzt sie auf der Wabe. Der Winkel des Schwänzellaufs zur Senkrechten entspricht dem Winkel zwischen Sonne und Futterquelle. So zeigt er die Richtung zum Futter. Die Dauer des Schwänzellaufs gibt die Entfernung an. Andere Bienen erhalten so die Information und fliegen los.

SenderBiene tanztSignalTanz auf der WabeEmpfängerandere BienenReaktionFlug zur Futterquelle
Sender, Signal, Empfänger, Reaktion.

Den Bienentanz lesen

  1. Modell: 1 Sekunde Schwänzellauf bedeutet 1 Kilometer Entfernung.
  2. Eine Biene tanzt 3 Sekunden lang den Schwänzellauf.
  3. Rechne: 3 · 1 = 3.
  4. Das Futter ist im Modell 3 Kilometer entfernt. In echten Bienenvölkern sind die Werte anders.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Ein Sender schickt ein Signal.

Ein Empfänger nimmt es wahr.

Dann reagiert er.

Ein Beispiel

Beispiel

Auf dem Schulhof winkt dir jemand zu. Das Winken ist das Signal. Du siehst es und gehst hin. So funktioniert auch Kommunikation bei Tieren.

Schritt für Schritt

Schritt für Schritt: ein Beispiel analysieren

  1. Wer ist der Sender?
  2. Welches Signal sendet er?
  3. Wer empfängt es, und mit welchem Sinn?
  4. Welche Reaktion folgt?

Mit einem Bild erklärt

SignalartBeispiel
optischFarben, Körperhaltung
akustischGesang, Rufe
chemischDuftspuren
BerührungFellpflege

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Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Welche Signalart ist der Gesang eines Vogels?
Zeig mir den ersten Schritt

Mit welchem Sinn nimmst du Gesang wahr?

Lösung ansehen

Lösung: akustisch

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Im Modell bedeutet 1 Sekunde Schwänzellauf 1 Kilometer. Eine Biene tanzt 4 Sekunden. Wie viele Kilometer sind es?

Zeig mir den ersten Schritt

Multipliziere die Sekunden mit den Kilometern pro Sekunde.

Lösung ansehen

Lösung: 4

4 · 1 = 4. Das Futter ist im Modell 4 Kilometer entfernt.

Tipp: Frage bei jedem Beispiel: Wer sendet? Welches Signal? Wer empfängt? Welche Reaktion folgt?

Merksatz: Kommunikation: Sender → Signal → Empfänger → Reaktion. Signalarten: optisch, akustisch, chemisch, durch Berührung.

Typischer Fehler: Viele denken, nur Menschen kommunizieren. Tiere und sogar Pflanzen tauschen Signale aus.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Wer ist beim Bienentanz der Sender?
Lösung ansehen

Lösung: die tanzende Biene

Frage 2 Welches Beispiel zeigt ein chemisches Signal?
Lösung ansehen

Lösung: Duftspur von Ameisen

Frage 3 Der Winkel beim Bienentanz zeigt die Richtung zur Futterquelle.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 4 Wozu können Tiere kommunizieren?
Lösung ansehen

Lösung: Sie können warnen und Partner anlocken.

Geschafft

Lebewesen kommunizieren mit Signalen. Ein Empfänger reagiert darauf. Es gibt optische, akustische, chemische und Berührungssignale.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Signale und Fortbewegung

Kurz erklärt, 44 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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