Wie Lebewesen kommunizieren
Lebewesen tauschen Signale aus: mit Farben, Tönen, Düften und Berührungen. Ein Signal löst beim Empfänger eine Reaktion aus.
Das lernst du heute
- Ich beschreibe Kommunikation mit Sender, Signal und Empfänger.
- Ich unterscheide optische, akustische, chemische und Berührungssignale.
- Ich erkläre den Bienentanz als Beispiel.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Besondere Sinne bei Tieren
Kommunikation heißt: Information austauschen. Dazu braucht es einen Sender, ein Signal und einen Empfänger. Der Empfänger nimmt das Signal mit seinen Sinnesorganen wahr und reagiert.
Es gibt verschiedene Arten von Signalen. Optische Signale sieht man, zum Beispiel Farben und Körperhaltungen. Akustische Signale hört man, zum Beispiel den Gesang von Vögeln. Chemische Signale riecht oder schmeckt man, zum Beispiel Duftspuren von Ameisen. Berührungssignale spürt man, zum Beispiel das Putzen im Fell bei Affen.
Warum kommunizieren Tiere? Sie warnen vor Feinden, locken Partner an, zeigen ein Revier, melden Futter oder halten eine Gruppe zusammen.
Ein besonderes Beispiel ist der Bienentanz. Eine Biene findet eine Futterquelle und kehrt in den Stock zurück. Dort tanzt sie auf der Wabe. Der Winkel des Schwänzellaufs zur Senkrechten entspricht dem Winkel zwischen Sonne und Futterquelle. So zeigt er die Richtung zum Futter. Die Dauer des Schwänzellaufs gibt die Entfernung an. Andere Bienen erhalten so die Information und fliegen los.
Den Bienentanz lesen
- Modell: 1 Sekunde Schwänzellauf bedeutet 1 Kilometer Entfernung.
- Eine Biene tanzt 3 Sekunden lang den Schwänzellauf.
- Rechne: 3 · 1 = 3.
- Das Futter ist im Modell 3 Kilometer entfernt. In echten Bienenvölkern sind die Werte anders.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Ein Sender schickt ein Signal.
Ein Empfänger nimmt es wahr.
Dann reagiert er.
Ein Beispiel
Auf dem Schulhof winkt dir jemand zu. Das Winken ist das Signal. Du siehst es und gehst hin. So funktioniert auch Kommunikation bei Tieren.
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt: ein Beispiel analysieren
- Wer ist der Sender?
- Welches Signal sendet er?
- Wer empfängt es, und mit welchem Sinn?
- Welche Reaktion folgt?
Mit einem Bild erklärt
| Signalart | Beispiel |
|---|---|
| optisch | Farben, Körperhaltung |
| akustisch | Gesang, Rufe |
| chemisch | Duftspuren |
| Berührung | Fellpflege |
Zur Grundlage zurück
- Besondere Sinne bei Tieren – Besondere Sinne bei Tieren kennst du schon.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Mit welchem Sinn nimmst du Gesang wahr?
Lösung ansehen
Lösung: akustisch
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Im Modell bedeutet 1 Sekunde Schwänzellauf 1 Kilometer. Eine Biene tanzt 4 Sekunden. Wie viele Kilometer sind es?
Zeig mir den ersten Schritt
Multipliziere die Sekunden mit den Kilometern pro Sekunde.
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Lösung: 4
4 · 1 = 4. Das Futter ist im Modell 4 Kilometer entfernt.
Tipp: Frage bei jedem Beispiel: Wer sendet? Welches Signal? Wer empfängt? Welche Reaktion folgt?
Merksatz: Kommunikation: Sender → Signal → Empfänger → Reaktion. Signalarten: optisch, akustisch, chemisch, durch Berührung.
Typischer Fehler: Viele denken, nur Menschen kommunizieren. Tiere und sogar Pflanzen tauschen Signale aus.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: die tanzende Biene
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Lösung: Duftspur von Ameisen
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Sie können warnen und Partner anlocken.
Geschafft
Lebewesen kommunizieren mit Signalen. Ein Empfänger reagiert darauf. Es gibt optische, akustische, chemische und Berührungssignale.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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