Altern: Was im Körper passiert
Mit den Jahren verändert sich der Körper. Das ist normal und verläuft bei jedem Menschen anders. Auch das Gehirn bleibt lernfähig.
Das lernst du heute
- Ich beschreibe typische Veränderungen beim Altern.
- Ich erkläre, wie sich das Gehirn im Alter verändert.
- Ich nenne Möglichkeiten, fit zu bleiben.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Der menschliche Lebenszyklus
Altern ist ein Prozess, der das ganze Leben dauert. Im höheren Alter werden die Veränderungen deutlicher. Sie sind bei jedem Menschen verschieden. Altern ist keine Krankheit.
Die Haut verliert Elastizität und wird dünner. Es entstehen Falten. Die Muskelmasse nimmt ab, besonders wenn man sich wenig bewegt. Die Knochen werden weniger dicht und können leichter brechen. Die Gelenke nutzen sich ab.
Auch die Sinne verändern sich. Die Linse im Auge wird weniger elastisch. Dadurch fällt das Lesen aus der Nähe schwerer, meist ab etwa 45 Jahren. Das Hören für hohe Töne lässt nach. Das Herz-Kreislauf-System ist weniger belastbar. Die Gefäße werden steifer.
Im Gehirn werden manche Vorgänge langsamer. Man braucht länger, um neue Dinge zu verarbeiten. Dafür wachsen oft Wissen und Erfahrung. Das Gehirn bleibt auch im Alter lernfähig. Es bildet neue Verbindungen, wenn man es nutzt.
Viele ältere Menschen sind aktiv und gesund. Bewegung, Lernen, ausgewogenes Essen und Kontakte zu anderen helfen. Niemand wird wegen seines Alters weniger wert.
| Bereich | Veränderung im Alter |
|---|---|
| Haut | dünner, weniger elastisch |
| Muskeln und Knochen | Muskelmasse und Knochendichte nehmen ab |
| Augen | Nahsehen wird schwieriger |
| Ohren | hohe Töne hört man schlechter |
| Gehirn | langsamer, aber lernfähig |
Altersanteil berechnen
- In einem Dorf leben 400 Menschen. 100 von ihnen sind über 65 Jahre alt.
- Rechne: 100 : 400 = 0,25.
- 0,25 sind 25 Prozent.
- Antwort: 25 Prozent der Menschen im Dorf sind über 65 Jahre alt. (Die Zahlen sind ausgedacht.)
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Beim Altern verändert sich der Körper.
Muskeln und Knochen werden schwächer. Die Haut wird dünner.
Das Gehirn kann weiter lernen.
Ein Beispiel
Ein Fahrrad nutzt sich ab, wenn man es viele Jahre fährt. Mit guter Pflege fährt es lange. Auch der Körper hält länger, wenn man ihn gut pflegt.
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt: Veränderungen ordnen
- Nenne den Körperteil.
- Beschreibe die Veränderung.
- Nenne, was dagegen helfen kann.
- Prüfe, ob es für alle Menschen gleich gilt.
Mit einem Bild erklärt
| Körperteil | Veränderung | Was hilft? |
|---|---|---|
| Muskeln | weniger Muskelmasse | Bewegung |
| Gehirn | langsamer, aber lernfähig | Lernen, Kontakte |
| Augen | Nahsehen schwerer | Lesebrille |
Zur Grundlage zurück
- Der menschliche Lebenszyklus – Dort hast du den Lebenszyklus kennengelernt.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Denke an eine Lesebrille: Wofür braucht man sie?
Lösung ansehen
Lösung: Die Linse wird weniger elastisch, Lesen in der Nähe wird schwerer.
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
In einem Ort leben 200 Menschen. 50 sind über 65. Wie viel Prozent sind das? (ausgedachte Zahlen)
Zeig mir den ersten Schritt
Teile 50 durch 200 und rechne in Prozent um.
Lösung ansehen
Lösung: 25
50 : 200 = 0,25. Das sind 25 Prozent.
Tipp: Frage ältere Menschen, was sich für sie verändert hat und was sie gern tun. So lernst du viele Sichtweisen kennen.
Merksatz: Altern ist ein natürlicher Prozess: Haut, Muskeln, Knochen, Sinne und Herz-Kreislauf-System verändern sich. Das Gehirn bleibt lernfähig.
Typischer Fehler: Viele denken, alte Menschen können nichts mehr lernen. Das stimmt nicht. Das Gehirn bildet auch im Alter neue Verbindungen.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
Lösung ansehen
Lösung: Es bleibt lernfähig.
Lösung ansehen
Lösung: Stimmt nicht
Lösung ansehen
Lösung: regelmäßige Bewegung
Lösung ansehen
Lösung: Sie werden weniger dicht.
Geschafft
Beim Altern verändern sich Haut, Muskeln, Knochen und Sinne. Das Gehirn arbeitet manchmal langsamer, bleibt aber lernfähig. Bewegung und Kontakte helfen.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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